HeartWire

Für Lehrer Long Version

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Lehrer der Zukunft ausbilden

Der Lehrberuf gehört wahrscheinlich zu den schwierigsten Berufen, die wir uns vorstellen können: Die traditionelle Aufgabe des Lehrenden ist es, Wissen zu vermitteln. Gleichzeitig  prasseln auf Lehrerinnen multiple andere Anforderungen ein, die mit reiner Wissensvermittlung nichts mehr zu tun haben – SchülerInnen möchten beachtet und Eltern gehört werden, während sich Schulen und Ministerien gerne mit "guten Ergebnissen" schmücken wollen. Lehrende befinden sich so im ständigen Spannungsfeld vielfach konkurrierender (und obendrein öffentlicher!) Interessen; es scheint schier unmöglich, allen gerecht zu werden. Meist sind es zuallererst die Lehrenden, die dafür einen hohen Preis zahlen. Wir haben im Vorfeld der Gründung von HeartWire mit vielen LehrerInnen gearbeitet und gesprochen und wissen um Ihre Not. Wir verstehen, dass überfüllte Klassen und Lehrpläne Ihre Möglichkeiten einschränken, "guten" Unterricht zu machen. Wir begreifen, dass Sie unter Druck sind. Unser Angebot ist dazu da, Ihren Druck zu lindern und Sie zu entlasten – trotz und innerhalb eines äußeren Systems, das wir (zunächst) nicht verändern können. Auch wenn Sie es jetzt vielleicht nicht für möglich halten: Sie können binnen kürzester Zeit lernen, Ihre Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Ihr Beruf für Sie leichter wird, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Klassenzimmers. Wir arbeiten mit neuesten Erkenntnissen aus Neurowissenschaften, Psychologie, Medienpädagogik oder Game-Design, die nachweislich dazu beitragen, Lehr- und Lernsettings so zu gestalten, dass sich alle Beteiligten darin entfalten können – und die sich nicht mehr als ein paar Minuten pro Unterrichtsstunde kosten werden. Sie werden bei uns Methoden lernen, die sowohl nach Innen als auch nach Außen wirken; Kreativitätstechniken, Resilienz, gekonnte Kommunikation aber auch Raumgestaltung, digitale Tools oder einfache Körper-Einheiten sind nur einige davon. Sie müssen einzig und allein den Willen mitbringen, vom Lehrenden zum Lernenden zu werden – den Rest gestalten wir. 

 
 
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Lernen als Mindset

Lernen ist ein lebenslanger Prozess – davon sind auch Sie als Lehrende nicht ausgeschlossen. Und das ist eine gute Nachricht! Allzu oft werden LehrerInnen in eine Position gedrängt, in der sie sich keine "Fehler" mehr erlauben dürfen: Sie sind die Autorität, alle anderen folgen – so will es das System. Vielleicht spulen Sie seit Jahren dasselbe Curriculum ab, weil Sie weder Raum noch Zeit haben, daran etwas zu ändern. Dabei wird Ihnen Ihr eigenes Lernen in gewisser Weise "wegtrainiert": Es gibt schlichtweg keinen Platz dafür. Das ist insofern dramatisch, als Lernen Lebendigkeit bedeutet. Denken Sie nur für einen Moment an Ihre eigenen SchülerInnen oder kleine Kinder: Diejenigen, die Sie beim Lernen beobachten können, sind voller Energie. Alle anderen sind wie "ausgeschaltet". Das betrifft auch uns als Erwachsene: In dem Moment, in dem wir aufhören, zu lernen, hören wir auf zu sein. Wir entwickeln uns nicht weiter, wir verlieren unsere Lust – und damit unsere Lebendigkeit, mit großen Auswirkungen auf die Art wie wir leben, lieben und arbeiten. Unser erstes Modul beschäftigt sich daher mit dem Thema "Lernen als Mindset": Wir führen Sie spielerisch in neue Lern-Welten, in denen Sie Ihre ureigene Lern-Leidenschaft wiederentdecken. Wir zeigen Ihnen Tools, die sowohl Sie als auch Ihre SchülerInnen mitreissen werden. Wir entfachen Ihr Feuer, indem Sie von Lehrenden zu Lernenden werden. Und Sie werden spüren, wie sich dies direkt auf Ihren Unterricht auswirkt, denn: Lernen ist ansteckend...

 
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Neurowissenschaften und Psychologie als Basis

Wussten Sie, dass sich unser Gehirn Tag für Tag an die Art seiner Benutzung anpasst? In den Neurowissenschaften nennt man diesen Vorgang Neuroplastizität. Die bahnbrechende Erkenntnis, die für Sie als Lehrende darin steckt ist, dass es tatsächlich mithilfe einfachster Verfahren möglich ist, das Gehirn "umzuprogrammieren" – sowohl Ihr eigenes als auch das Ihrer SchülerInnen. Wenn Sie zu Beginn Ihres Unterrichts etwa nur 5 Minuten dafür einplanen, um Sie alle auf eine neuronale Reise mitzunehmen, auf der sich Synapsen so untereinander verbinden, dass dabei eine neue, "positive Datenautobahn" entsteht, könnten Sie die Lernmotivation Ihrer SchülerInnen nachhaltig verändern – und damit das Lernklima in Ihrem Unterricht deutlich verbessern. Wussten Sie, dass Wut in Ihrem Ur-Zustand immer mit Ungerechtigkeit zu tun hat? Oder dass Angst uns davor bewahrt, etwas Wichtiges zu verlieren?  Je mehr wir darüber wissen, wie unser ur-eigenes menschliches System funktioniert, umso besser können wir es nutzen, um andere zu verstehen und zu begleiten – nicht zuletzt auch uns selbst. In unserm zweiten Modul geht es daher vor allem um Wissensvermittlung über das "Mensch-Sein": Sie werden sich selbst und andere besser verstehen lernen, Empathie-fähiger werden und damit, ganz automatisch, Konflikten im Klassenzimmer besser begegnen können. 

 
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Kreativität und Storytelling als Voraussetzung 

Ihre eigene Lebensgeschichte ist eine Schatztruhe voller mächtigen Anekdoten, die Ihnen dabei helfen kann, Ihre Message klarer zu kommunizieren und Ihr Umfeld nachhaltig zu bewegen. Sie müssen nur lernen, diesen Schatz so zu präsentieren, dass andere Menschen seine Bedeutung erfassen. Mystiker aller Weisheitstraditionen,  große Ikonen unserer Zeit wie Steve Jobs oder Elon Musk, aber auch die YouTube-Stars, die Ihre SchülerInnen bewundern, nutzen ihre Geschichten, um andere zu inspirieren. In unserem dritten Modul lernen Sie deshalb, Geschichten zu erzählen. Wir zeigen Ihnen Methoden, mit denen Sie Ihr Wissen so weitergeben können, dass Sie damit Ihre SchülerInnen berühren. Wir machen uns mit Ihnen gemeinsam auf die Suche nach Ihren ur-eigenen Leidenschaften, wir begeben uns auf die Reise zu Ihrer 

 

 
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Embodied Cognition als Methode 

Nach neuesten Erkenntnissen ist unser Unterbewusstsein 10 000-mal schneller als unser bewusster Verstand. Dabei werden auch unglaublich viele Informationen berücksichtig, an die wir bewusst niemals denken würden: zum Beispiel Körperhaltung, Körpersprache, Stimmlage oder Wortwahl. Ob wir also wollen oder nicht: Wir vermitteln unserer Außenwelt ständig Informationen über uns, die diese wiederum, meist unbewusst, aufnimmt.

Sprache: Statt von “Arbeit” zu sprechen, von “Lernen” sprechen – erst wenn wir unser Verhältnis zum LERNEN verändern, können wir auch wirklich lernen…

Körper: kleine Körperübungen einsetzen, um die Schülerinnen zu empowern. Beispiel: Power Position.

Geist: Meditationsinstanzen

Räume: Wie sehen Wände aus? Lernprozesse hier darstellen!

Watch Guy Claxton https://www.youtube.com/watch?time_continue=262&v=WlYRhoWtoiM

Einsatz von Technologie