HeartWire

Erfahrungsbasiertes Lernen, Technologie und Herzensbildung

 

"Lernen ist Erfahrung. Alles Andere ist nur Information."

HeartWire ist sowohl Ergebnis als auch Prozess: Nachdem wir jahrelang in der außerschulischen (politischen) Bildung, der Kunst-Didaktik und der Coaching- und Entertainment-Industrie gearbeitet haben, ist HeartWire jetzt die logische Konsequenz unserer eigenen Herzenswege. Das Institut vereint alles, woran wir glauben: Erfahrungsbasiertes Lernen. Spiel. Spaß. Didaktik. Herzensbildung. Weisheitstraditionen. Transformation. Gemeinschaft. Freundschaft. Liebe. Und natürlich: Technologie.

HeartWire ist ein Dreiklang aus Herz, Kopf und Körper: Das HeartWire-Herz ist unser Labor für experimentelle Herzensbildung. Hier konzipieren wir, in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern, Lernerfahrungen, die insbesondere junge Menschen auf neuartige Weise mit der Welt in Kontakt bringen. Der HeartWire-Kopf symbolisiert unsere Zusammenarbeit mit den Bildungswissenschaften, unseren Versuch, die in der Praxis gewonnenen Erkenntnisse in eine für uns WestlerInnen verständliche Sprache zu übersetzen . Der HeartWire-Körper schliesslich ist unser Blog, über das wir in der Welt sichtbar werden: Hier dokumentieren wir unsere Erfolge und Misserfolge, und schaffen so hoffentlich methodische Angebote und Impulse für Lehrende, derer sie sich nach Lust und Laune bedienen können.

HeartWire ist damit auch für uns: Erfahrungsbasiertes Lernen auf allen Ebenen. Forschung und Praxis. Praxis und Forschung. Herz, Körper, Kopf und Seele. 

 
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Das HeartWire-Herz: Labor für experimentelle Herzensbildung

Im HeartWire-Labor konzipieren wir, insbesondere für junge Menschen, Lernerfahrungen, in denen sie mit sich selbst, “den Anderen” und der Welt in Kontakt kommen. Wir verwenden hierfür erfahrungsbasierte Ansätze, die nicht in erster Linie den Kopf adressieren, sondern Körper und Herz als Trägerinnen von Wissen ernst nehmen und in den Vordergrund rücken. Die Frage, die wir uns selbst zu Beginn einer jeden Konzeption stellen, lautet: Was brauchen die Teilnehmenden, um die Welt erfahren zu können? Wie können wir jungen Menschen durch unsere Experiences neue Zugänge ermöglichen, neue Handlungsoptionen eröffnen? Wie können wir, im wahrsten Sinne des Wortes, Herzen verkabeln, Herzen weiten? Wir erschaffen dafür alternative Narrative, in denen die Teilnehmenden sich spielend entfalten können: Jede HeartWire Experience beginnt mit einer Geschichte: Storyliving statt Storytelling. Wir spielen die Überlebenden einer Zombie-Apokalypse. Wir bauen gemeinsam eine begehbare Blackbox und werden schliesslich im Schwarzlicht sichtbar. Wir tauchen in der VR in die Tiefsee oder fliegen ins All, auf der Suche nach dem Earth-Overview-Effekt. Wir werten jedes Erlebnis so aus, dass es zu einer sinn-stiftenden Erfahrungen werden kann. Vor allem aber begegnen wir all unseren Teilnehmenden mit Liebe. From Heart to Heart. Wired. Wie wir methodisch arbeiten, erfahren Sie hier. 

 
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Der HeartWire-Kopf: Das Embodied Learning Lab

HeartWire ist im Rahmen des Grimme Forschungskollegs mit dem Seedforschungsprojekt "Embodied Learning Lab" seit April 2018 an die humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln angeschlossen. Ziel des Projekts ist die experimentelle Entwicklung und Erforschung von Lernsituationen, die die konstitutive Bedeutung des Körpers für mentale Prozesse anerkennen. Dafür kuratiert HeartWire in Zusammenarbeit mit dem NRW Forum Düsseldorf das festival-as-research-Format META Marathon, das im Mai 2020 in die dritte Runde geht: Auf 2000 Quadrametern widmen wir uns 42 Stunden lang non stop dem Thema HUMAN. In Performances, Workshops, Showcases, mit cuttting edge Technologien wie Virtual Reality oder Biofeedback, mit Händen, Herz und Füßen, ergründen wir, was uns zu Menschen macht. Nachdem sich die letzten beiden Editionen von META den Themen “Künsliche Intelligenz” und “Robotics” gewidmet haben, richtet HUMAN den Blick auf uns selbst. Möglicherweise hielt dieser interozeptive Blick neue Antworten bereit auf die großen Fragen unserer Zeit: Wie können wir angesichts der globalen Krisen nicht nur anders denken, sondern auch anders fühlen und handeln? Und was kann die ästhetische Bildung dazu beitragen?  

 
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Der HeartWire-Körper: Bildungs-Blog und Podcast  

Unser Bildungs-Blog ist der Ort, an dem wir laut denken und unsere Ergebnisse aus Forschung und Praxis öffentlich teilen. Hier beschäftigen wir uns mit Bildungsinnovationen und Technologien, und machen auch unseren eigenen Lernprozess, zum Teil sehr persönlich, für alle sichtbar. Oberstes Ziel des HeartWire Blogs ist es mittelfristig, sowohl einen wissenschaftlichen Diskurs als auch einen praktischen Erfahrungsaustausch rund um Fragen des emotionalen Lernens zu ermöglichen. Wir begreifen alles, was wir tun, als work-as-resarch. Als Prozess, nicht als Ergebnis. Im Podcast Perlen von den Säuen diskutiert Anselm unsere Ansätze regelmäßig mit dem Lehrer und Ex-Lehrer Dejan Milhailovic und Andreas Hoffmann. Wirklich einig sind sie sich nur in einem: Unser Bildungssystem ist am Arsch. Auf allen Ebenen.